
Ich bin Experte für Energie- und IT-Lösungen. Mein berufliches Hauptanliegen war die optimale Steuerung von Energietransportnetzen mit Hilfe von IT-Lösungen. Etwa jene Lösungen, die heute als “Intelligente Netze” bekannt sind.
Diese Vorstellung ist nach den Themen gegliedert, die mich am meisten interessieren, worin ich Erfahrung habe und zu denen ich sowohl einen politischen als auch einen technischen Beitrag leisten möchte. Jedes der hier aufgeführten Themen enthält einen Abschnitt mit konkreten Vorschlägen, für welche ich mich im Landtag konkret einsetzen möchte. Da wir die Probleme der Welt nicht unmittelbar lösen können, sollten wir beginnen unsere eigene anzugehen.
Meine fachlichen Hauptinteressen sind die Automatisierung und der Betrieb von Energiesystemen, insbesondere von Strom- und Wärmeverteilungsnetzen, die Energieeffizienz, erneuerbare Energien, die Benutzungsfreundlichkeit in der Interaktion zwischen Mensch und technischen Systemen und natürlich Umweltfragen. Meine Hauptkenntnisse im IT-Bereich sind Linux, C, Python, LibreOffice und SQL. Ich habe mich mit Echtzeitprogrammierung und Mikrocontrollern beschäftigt.
Beruflich war ich Angestellter in der Privatwirtschaft, Freiberufler, Berater und Universitätsdozent. Vor allem bin ich jedoch ein ganz normaler Bürger, der mit der Bürokratie und Alltagsproblemen zu kämpfen hat. Dies ermöglicht es mir, wichtige Themen wie soziale Sicherheit und Gesundheitsfürsorge aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten und unterschiedliche Lösungen für ähnliche Problembereiche vorzuschlagen.
Die allgemeine Abhängigkeit von öffentlichen Dienstleistungsanbietern und meine berufliche Zusammenarbeit mit diesen haben mich von ihrer Bedeutung überzeugt. Daher betrachte ich zunehmend skeptisch den freien Wettbewerb für Dienstleistungen der Grundversorgung. Die öffentlichen Dienstleistungsanbieter sind ganz anders und funktionieren ganz anders als Unternehmen in der Privatwirtschaft. Mehr darüber im entsprechenden Abschnitt.
Aufgrund meiner Arbeit habe ich als Einwanderer in vier Ländern gelebt: Österreich, Deutschland, Schweden und Russland, wo ich den größten Teil meines Erwachsenenlebens verbracht habe. Aus dieser Erfahrung heraus und angesichts der Bedeutung der Einwanderung in unserer Gesellschaft bin ich zu einigen Schlussfolgerungen gekommen. Diese sind auf den Seiten über Einwanderung und Russland kurz dargestellt.
Neben meiner fachlichen Arbeit schreibe ich über aktuelle Themen in Medien, die sich an ein breites Publikum richten. Früher habe ich mit verschiedenen italienischen Medien zusammengearbeitet, insbesondere mit Ideazione (einer Kulturzeitschrift, die leider nicht mehr erscheint) und il manifesto, sowie mit russischen Medien, vor allem mit The Moscow Times. Ich schreibe für die italienischen Zeitschriften Nuova Energia seit ihrer Gründung und Start Magazine seit 2020.
Warum diese Kandidatur?
Bisher habe ich die Bereiche Energie, IT und Umwelt vor allem unter technisch-wirtschaftlichen Gesichtspunkten oder unter dem Aspekt des Wissenstransfers betrachtet. Es wird jedoch immer deutlicher, dass die notwendigen gesellschaftlichen Veränderungen politische Entscheidungen erfordern. Fachleute können mögliche Lösungen und deren wirtschaftlichen Nutzen analysieren. Die Entscheidung, ob bestimmte Lösungen dann umgesetzt werden sollen oder nicht, bleibt jedoch politisch. Beispiele von schlechten politischen Entscheidungen auf der Grundlage unzureichender oder sogar falscher technischer und wirtschaftlicher Überlegungen waren jene der EU über die Liberalisierung und den Wettbewerb bei öffentlichen Dienstleistungen und über den Emissionshandel zur Minderung der Treibhausgasemissionen. Bis heute fehlt es an fundierten Belegen für die Richtigkeit dieser Entscheidungen und an praktischen Beweisen ihrer Vorteile. Meine Kandidatur zielt auf die Möglichkeit, Entscheidungen, die uns alle betreffen, mitzugestalten.
Warum Team K?
Seit mehreren Jahren arbeite ich mit Team K zusammen und teile dessen Vision, Ansatz und Programm, unter anderem habe ich an der Vorbereitung mehrerer Beschlussanträge und Anfragen mitgewirkt. Die Kandidatur für den Landtag ist der natürliche nächste Schritt.
Effizienz statt Verschwendung, ff, Interview, 08/2009
L’Alto Adige visto con gli occhi di un cittadino europeo, Qui Bolzano, intervista, 8-9/2013
